Tag 16 – Wolwedans

by | Nov 4, 2014 | MH14 Southbound | 1 comment

Das Ziel der heutigen Reise, die Wolwedans Lodge, liegt nur etwa zwanzig Flugminuten entfern. Aber statt direkt dorthin zu fliegen, wollen wir zuerst noch einen “Scenic Flight” über die Dünen machen. Selbst mit diesem Abstecher sind wir heute weniger als eine Stunde in der Luft.

Der Besuch der Dünen ist mit den Flugzeug eindeutig weniger kalt als mit dem Auto. Und auch um Faktor 10 schneller. Schon nach wenigen Minuten überfliegen wir die ersten Dünen.

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Aufgrund der morgendlichen Temperatur wird der Flug auch nicht durch Turbulenzen gestört. Hier sind wir bei der Umrundung von Deadvlei und Big Papa

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Heute sind offenbar mehr Leute unterwegs zum Papa. Und das auch eine Stunde früher als gestern.

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Damit alle etwas haben und sich nicht von der einen Seite des Flugzeuges auf die andere drücken müssen, um etwas zu sehen. Wird eine 8 geflogen und danach ein weiter Foto-Kreis drangehängt.

Dünen so weit das Auge reicht. Von Deadvlei aus sind es immer noch 55 Kilometer bis zum Meer.

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Auf dem Rückflug gibt es dann die andere Seite der Dünen zu sehen.

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Weil es so schön ist, gleich nochmals, die “Zangendüne”

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Dune 45 von oben.

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Nach dem Besuch der Dünen geht es weiter zur kleinen Landebahn in der Nähe unseren nächsten Lodge “Wolwedans”. Obwohl die Koordinaten bekannt sind, muss man oft bei diesen Grass oder Schotterpisten genau hinschauen, bis man sie ausmachen kann. Meist gelingt das trotzdem erst im letzten Augenblick. Dann dreht man zur Sicherheit zuerst einmal noch eine Runde über dem Platz.

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Piste gefunden, vorbereiten zur Landung!

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Zwei Fahrzeuge warten bereits schon auf uns. Es erstaunt immer wieder, wie gut es jeweils bei den Lodges mit dem Abholservice klappt. Wir mussten auf der ganzen Reise nie länger als ein paar Minuten warten. Dass alles so reibungslos geht liegt aber sicher auch an  “Georg Ipad”  mit seiner grossen Afrikaerfahrung.

Da ausser ein paar Fledermäuse, kein ein grosses Verkehrsaufkommen erwartet wird, lassen wir die Caravan einfach am Ende der Piste stehen.

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Das folgende Foto ist keine Schleichwerbung für Toyota sondern zeigt nur unseren Weg in die Lodge. Nebenbei gesagt sind die alten 4wd Toyotas aufgrund ihrer Zuverlässigkeit die am meisten verwendeten Fahrzeuge in dieser Region.

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“He, Friedrich, wie ist denn das Wasser hier?” – “Schlürf, Schlürf, frisch und gut, schlürf … die sollten aber bald einmal nachfüllen, sonst müssen wir zum anderen Wasserloch gehen und da habe ich definitiv keinen Oryx drauf…” – Zufälliges Gespräch zweier Oryx beim Wasserloch unserer Lodge.  

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Die Fahrt dauert länger als von uns allen erwartet. Dann biegen wir irgendwann um einen Felsen und stehen praktisch vor der Lodge. Die Lage ist überwältigend, die Mannschaft ebenso. Man merkt richtig, dass es ihnen Spass macht, uns den bestmöglichen Service zu geben. Ursprünglich war nicht klar, ob wir alle hier Platz finden. Schnell ist eine Lösung gefunden und alle glücklich. Wir sind die einzigen in dieser Lodge, da es gar nicht Platz für mehr Gäste hat.

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Der Blick aus dem Aufenthaltsraum der Lodge. Sie ist die neuste von vier “Wolwedans” Lodges.

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Unsere Zelte von oben.

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So ein Zufall: Das mit dem Wissen-was-auf-dem-Teller liegt trifft auch heute zu. Ein Springbock, von unserem Koch als “90 Degree Jumping Goat” – “90 Grad Sprungziege” vorgestellt.

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Tierisches Treffen im Grass.

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Nach einem sehr guten Mittagessen und der nachfolgenden Mittagsruhe gibt es ein “Game Drive” durch die wunderschöne Landschaft.

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Unser Fahrer Franz, der auch gleich der Leiter unserer Lodge ist, sprudelt nur so vor Informationen und Witz. Am Schluss müssen wir uns sogar noch etwas beeilen, dass der Sonnenuntergang nicht ohne uns durchgeführt wird.

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Georg in den Dünen.

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Sundowner bzw. Moonraiser. Rechts davon werden unserer Gin Tonics vorbereitet.

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Baum in der untergehenden Sonne

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Ausblick

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Wieder zurück im Camp gibt es zuerst den Aperitif am Feuer, danach ein Nachtessen mit viel Liebe zum Detail.

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Auch diese Nacht ist nochmals ein Nachthimmel-Foto-Versuch geplant. Es dämmert aber bereits wieder, noch bevor der Mond untergegangen ist.

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Es ist schon fast selbstverständlich, auch das Morgenessen am nächsten Morgen Spitzenklasse sein wird und der Abschied schwer fallen wird.