Ich habe es schon einmal erwähnt: Heute war der Schnorcheltag. Wir beide, die ultimativen Wasserratten, hatten uns weder mit Schnorcheln noch mit Tauchen je versucht. Und da man ja nicht gleich übertreiben sollte, haben wir uns für Schnorcheln entschieden obwohl auch ein Schnupper Tauch-Gang möglich gewesen wäre. Den Anbieter, den wir gewählt hatten war “PADI” zertifiziert – muss irgendetwas wichtiges in der Tauchszene sein – und die Anzahl der Betreuer war unglaublich gross.

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Nachdem wir die Schwimmwesten, die man gemäss Gesetz für die Hafen Ein- und Ausfahrt anhaben muss, montiert hatten ging es los. Neben uns waren noch zwei andere Schnorchel-Grünhörner dabei, aus Deutschland wie sich später herausstellte.

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Eine etwa 3 Kilometer lange Luftseilbahn führt vom Festland auf eine Insel mit irgendwelchen Freizeiteinrichtungen.

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Die Masten müssen ganz schön hoch sein, dass die grossen Schiffen unten durch passen, so nehme ich zumindest an.

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Die Fahrt zum ersten Ankerplatz dauerte etwa 45 Minuten. Auf dem folgenden Bild ist es die kleine Insel auf der linken Seite.

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Viel Instruktionen braucht es fürs Schnorcheln nicht und so ging es gleich los. Nachdem man sich an das Atmen durch den Schnorchel gewöhnt hat kann man sich einfach nach unten blicken treiben lassen, denn mit einem Neopren-Anzug geht man nicht unter.

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Der Blick nach unten.

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Man wird von verschiedensten Fischen umringt.

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Dieser hier ist wohl auf Diät und heisst vermutlich Trompeten-Fisch (1:1 Übersetzung aus dem Englischen).

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Mehr Fisch und Korallen

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Die Unterwasser-Aufnahmen stammen alle von meiner Gopro Kamera, die ich im Gegensatz zu Island dieses Mal nicht gewassert habe und auch nicht, an einer Dorne montiert, versenkt habe … Das ist doch schon einmal eine Leistung die man würdigen muss!

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Halb unter, halb über dem Wasser. Wir waren insgesamt an drei verschiedenen Stellen für jeweils rund 45 Minuten im Wasser. Obwohl die Wassertemperatur mit 24 Grad auf dem Papier schön warm erscheint, hätte ich das nicht ohne wärmenden Neopren-Anzug machen wollen, da man sich beim Schnorcheln ja kaum bewegt – auf jeden Fall nicht auf unserem Anfänger-Niveau – und so schnell auskühlen würde.

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Unterwegs sahen wir auch noch andere Bote, hier eine Personen-Fähre …

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… oder ein Fischer bei der Arbeit.

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Das Schnorcheln hat uns beiden sehr gute gefallen. Vielleicht bietet sich ein anderes Mal die Möglichkeit zu einem Tauchkurs. Da muss man aber rund eine Woche Zeit dafür haben. Schnorcheln macht übrigens ganz schön hungrig? Auf dem Boot wurde reichlich Essen und Getränk angeboten und es wurde auch ganz schön zugelangt. 

Wieder zurück auf dem Festland galt es zuerst, die Weiterreise von Hausi sicherzustellen. Heute Abend sollten sich ja unsere Wege trennen. Während ich zurück nach Saigon flog, um einen Vogelpark zu besuchen, wollte Hausi weiter nach Hoi An um dort etwas zu relaxen. Das Kaufen der Fahrkarte ging erschreckend einfach und schnell, Kategorie 3 von 4. Fragt sich nur, wo sie hier mit zählen anfangen. Das Feedback von der Fahrt war dann “Eng aber Survivable”. Zum Glück war ich da nicht dabei. Wenn es für Hausi eng war, na dann gute Nacht für mich …

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Nachdem alle administrativen Tätigkeiten beendet waren wollten wir die verbleibende Zeit noch etwas durch die Stadt wandern und auch den Fischerhafen und einen Tempel besuchen. Zuerst gibt es aber noch ein paar Bilder von unserem Spaziergang.

Preisausschreiben: Wie viele Motorräder sind auf diesem Bild sichtbar? Irgendein Parkplatz für eine Schule

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Je näher wir dem Hafen kamen, desto mehr Handwerker-Geschäft gab es. Hier wird gedreht, dass die Späne fliegen.

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Hier wird alles geflickt, war geflickt werden kann und was nicht mehr reparierbar ist, wird gleich in die Einzelteile zerlegt. Mir ist nicht klar, ob der Arbeitsplatz in diesem Zustand hinterlassen wird oder abends alles wieder in den kleinen Laden geräumt wird? Dann müsste er mit dem Aufräumen aber schon bald anfangen, damit er bis 22 Uhr fertig ist. Oder aber dieser Laden bietet einen 24 Stunden Fixit-Service an.

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Velo-Kurier unterwegs mit irgendeiner Metall-Röhre.

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Nach soviel Bewegung am Morgen mussten wir uns jetzt doch noch mit einem Vietnamesischen Eiskaffee stärken.

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Für diese Frau schein der Verkehr auf der Strasse sehr langweilig zu sein.

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Was zeigt dieses Bild? Natürlich kann man auf der linken Seite im Wald den Temple sehen, den wir besichtigen wollen.  Aber eigentlich wollte ich mit diesem Bild zeigen, dass niemand so bescheuert ist wie wir und über diese Brücke zu Fuss geht.

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Nun endlich der Tempel in der Abendsonne. Da man den Tempel nur mit langer Hose und Hemd betreten durfte, wir das aber nicht dabei hatten und auch nicht irgendeinen Phantasiepreis für einen Umhang zahlen wollten, beschlossen wir das Besichtigen von Tempeln auf Angkor Wat im Kambodscha zu verschieben. 

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Blick zurück auf die eben begangene Brück, im Hintergrund Nha Trang.

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Zum Abschluss gab es noch eine kleine Stärkung. Frisch zubereitet Mini-Fisch-Omeletten.

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Die orange Flüssigkeit auf der rechten Seite ist Fischsosse und wird zum Würzen  der Speisen verwendet. Es geht nichts über ein lauwarmes Coke Winking smile 

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Der Sonnenuntergang verbrachten wir in einer Bar mit schönem Überblick über den Strand.

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Zubereitung eines Sandwich als Proviant für Hausi.

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Hier trennten sich die Wege von Hausi und mir. Während ich zuerst im Süden im Cat Tien Park Vögel beobachte und dann in die Ha Long Bucht fliege, wird Haus nach Hoi An gehen um dort zu Relaxen und sich (vielleicht) noch ein paar Kleider nähen zu lassen.

Meine Befürchtungen, das Gewicht meines Gepäcks könnte beim Flug mit der Vietnamairlines ein Problem sein entpuppten sich als total unbegründet. Ich hatte den Koffer bewusst überpackt, er wurde aber ohne irgendeine Bemerkung eingechecked. Auch mein super schwerer Fotorucksack wurde nicht einmal angeschaut und so ging es dann in einem kleinen Hüpfer zurück nach Saigon.